Das Projekt: JIMALACT


Seit April 2008 haben sich 12 kleinere Milchproduzenten zu einer Gesellschaft zusammengeschlossen.
Die Milch wird zu verschiedensten Milchprodukten weiterverarbeitet, wobei auf Farbstoffe, Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker verzichtet wird. Bei diesem Prozess profitieren weitere 100 Familien indirekt von der Unterstützung durch den Verein „Regenbogen Ecuador“. Ausführlichere Informationen zum Projekt können Interessierte dem untenstehenden Brief von Padre Víctor mit der Projektbeschreibung entnehmen.

Die Entstehungsgeschichte des Projekts ist in den folgenden Bildern festgehalten.

Die Bilder zeigen Joffre auf seiner Milchtour. Im Gemeindegebiet von Jima sammelt er für die Weiterverarbeitung Milch. Teilweise wird die Milch zu Fuß oder mit dem Pferd zu den Sammelstellen gebracht.

JIMALACT

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Lieber Sepp,

herzliche Grüße Dir, den Deinen und den Mitgliedern des Arbeitskreises.

Nun zu Deinen Anfragen.

Das Project: JIMALACT

Wer sind sie?
Es ist eine Gesellschaft von 12 kleinen Milchproduzenten der Pfarrei Jima, gesetzlich eingerichtet am 14. April 2008. Sie nahmen sich vor, mit einem Kleinunternehmen für Milcherzeugnisse zu beginnen, dabei die im Gebiet vorhandene Produktion nutzend, und den anderen Erzeugern weitgehend neue Alternativen anbietend, um ihre wirtschaftliche Lage zu verbessern.

Die PRINZIPIEN:
dieser Gesellschaft sind: die solidargemeinschaftliche Bewirtschaftung in ihren verschiedenen Phasen (Produktion von Milch – Herstellung von Milcherzeugnissen – Handel); die gemeindliche Organisation; die Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten; die mit anderen produktiven Organisationen volkstümlichen Charakters vernetzte Arbeit, wie der Spar- und Kredit-Kooperative Huinara und der Genossenschaft handwerklicher Betriebe, die den Käse „CONLACT“ produziert und die in Azuay aus 7 landwirtschaftlichen Organisationen besteht; das Angebot von gesunden und nahrhaften Produkten, frei von Farbstoffen, Konservierungs-und geschmacksfördernden Mitteln. (Erinnerst Du Dich an den von Charito produzierten Joghurt?)

NUTZNIEßER:
Direkte: Die 12 Mitglieder und ihre Familien
Indirekte: Ungefähr 100 kleine Milchproduzenten. (Erinnerst Du Dich an die Strecke, die Du mit Joffre beim Einsammeln der Milch zurückgelegt hast?) Diesen kleinen Milchproduzenten bringt es Nutzen, denn dieses Projekt ist eine neue Alternative, die ihnen einen besseren Preis für ihr Produkt einbringt; außerdem könnte man sie darin unterstützen, dass sie ihre Produktion erhöhen.

FINANZIERUNG:

Die hauptsächliche Grundlage war das, was einzelne Mitglieder beigesteuert haben mit gemeinschaftlicher Arbeit, mit Material und mit Geldbeträgen. Auch die lokalen Regierungsstellen, da sie das Wesen der Organisation kannten, haben mit Geldmittel für den Kauf von Maschinen, einigem Konstruktionsmaterial die Organisation unterstützt. Und wir (der „Arco-Iris-Kreis“), die wir bei dieser Organisation die Aussichten für das Wachstum im Zusammenhang mit den vorgenommenen Prinzipien anerkennen, unterstützen von Beginn an den Fortschritt der Einrichtung. Grundlegend, wie man arbeiten kann, konzentriert sich die Unterstützung durch den „Arco-Iris-Kreis“ auf den Verlauf des Unternehmens, und so ist der Kauf von Kühen nicht erforderlich und geht auf Rechnung der jeweiligen Eigentümer. Zu einem späteren Zeitpunkt lasse ich Dir die entsprechenden Fotos zukommen, um so das Projekt besser darzustellen. Ich schätze, es ist bei der gegenwärtigen Lage ( und nicht nur der globalen Wirtschaftskrise) sehr angebracht, diese Arten von Sozialprojekten und organisierten Gruppen zu unterstützen, da, nach unserer Ansicht, wir eine produktive Rückendeckung der kleinen Viehzüchter von Jima (die nicht den Viehzüchtern in Deutschland gleichen) bilden, und die größtenteils ein oder zwei Kühe besitzen. Gegenwärtig sind verschiedene aus Jima stammende USA-Auswanderer zurückgekommen, da sie dort arbeitslos blieben; sie sind in ihr Land zurück, um sich ihren traditionellen Tätigkeiten zu widmen, da sie praktisch kämpfen müssen, um zu überleben. Ich vertraue darauf, dass Ihr (Arbeitskreis) und ich in der Form, wie dieser Vorschlag auszusehen hat, übereinstimmen, und zu dem ich Eure Unterstützung zugesagt habe. Ich hoffe, Eure vorgetragenen Erwartungen betreff dieses Projektes wurden irgendwie zufrieden gestellt. …

Wir vertrauen darauf, die gegenwärtigen Krisen mögen uns solidarisch verbunden finden, eine authentische Solidarität lebend.

Empfangt herzliche Grüße von meiner Familie, auch von Joffre, der in wenigen Tagen Papa sein wird, und von den Mitgliedern von „JIMALACT“, von den Kindern der ZHAMAR-Schule, die sich, obwohl sie Euch nicht persönlich kennen, sehr bewusst der Unterstützung sind, die sie erhalten.

Herzlichst

Víctor

(Übersetzung: Frau Strobl)